Die Legende

Es ergab sich zu einer Zeit, als das Glas „Kölsch“ noch 1,10 DM kostete und der 1. FC Köln sich noch zur Elite in deutschen Fußball zählen durfte, als 10 Waldorfer Fente anfingen, sich regelmäßig in der Gaststätte Seebauer zu treffen. An einem dieser Abende wurden den Jungens ein alter Wimpel des JGV Eintracht Waldorfer von den Wirtsleuten Seebauer präsentiert, der jahrelange im altem Saale dahindämmerte. Spontan entschloss man sich, das alte Junggesellentum wieder aufleben zu lassen, so dass schon am 15.12.1981 der erste Gründungsversammlung stattfand. Als allererster Vorsitzender ging Norbert Hennes hervor, Kassierer wurde Karl Giersch und Schriftführer Gerd Schiefbahn.

Noch während der Versammlung konnte man durch eine Spende der Wirtsleute Seebauer die erste Einnahme im Kassenbuch notieren. Um schnell die Kasse aufzupolieren und notwendige Anschaffungen zu gewährleisten, wurde ein harter Strafenkatalog aufgestellt: so musste man u. a. eine Runde Bier bezahlen, wenn man mit einer neuen „Flamme“ gesichtet wurde.

Maibäume für die weiblichen Gespielinnen in der Mainacht erlebte das Junggesellen-Brauchtum in Waldorf im Jahre 1982 eine Renaissance. Schnell wurden Kontakte und Beziehungen zu Bürgervereinen, wie Urfeld und Hemmerich geknüpft und gepflegt. Promt wurde man eingeladen, dem Feste beizuwohnen. Die ersten Fähnriche Karl Giersch, Hans-Peter Knapstein und Hans-Peter Kutz überzeugten schnell durch können, wobei man sich allerdings auf das Schauschwenken beschränkte, was bis heute unter allem nachfolgenden Fähnrichen als ungeschriebenes Gesetz gilt.

Nach dem Besuch der Brüdervereine wurden schnell der Entschluss gefasst, im darauffolgenden Jahr ebenfalls ein Maifest in Waldorf durchzuführen.

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