Die Jahre 1989-90 Stabilität

Der krönende Abschluss einer wohl einmaligen Vorstandsarbeit gelingt Peter Ditz und Wilfried Axler, die aus Altersgründen ins 2. Glied zurücktreten, sicherlich in der Einbindung des Nachwuchses in der Vorstandsarbeit, um so eine gesunde Mischung aus alter Routine und junger Frische im Vorstand vorzuweisen. Als neuer Vorsitzender geht Günter Stüsser in die nächsten zwei Jahre. Als 2. Vorsitzender fungiert Michael Hach-Amar, Schriftführer bleibt Wolfgang Ohlenhardt. Zu den neuen Kassierern werden Werner Lorbach und Henning Voßbeck gewählt, die aber ein Jahr später aus privaten Gründen aus ihrem Amt zurücktreten und durch Thomas Kessel und Günter Kohler ersetzt werden. Gerd Schiefbahn wird neuer Präsident des JGV. Als Beisitzer stehen zur Unterstützung des Nachwuchses Peter Ditz und Wilfried Axler weiterhin Gewehr bei Fuß. Zudem wird Wilfried Axler verdientermaßen zum „Ehrenpräsident“ ernannt. Der anderen herausragenden Person der letzten Jahre, Peter Ditz, bleibt leider ein Ehrentitel verwehrt (Da hat der Verein sicherlich etwas Wichtiges und Anerkennendes versäumt. Anmerkung des Chronisten.)

Als Maikönig geht 1989 der amtierende 2. Vorsitzende Michael Hach-Amar hervor. Zu seiner Auserwählten hat er Anja Kul erkoren. Die anschließenden Festlichkeiten führen den Verein zunächst zur Maiversteigerrung der Bruservereine JGV Kardorf und Hemmerich, einem Besuch bei der neuen Maikönigin Petra Adolfa aus Hemmerich, den Frühschoppen beim Maikönig mit anshcließender Erfrischung im neu angelegten Teich. Die letzte Verwegenen treffen am späten Ostermontagabend den Heimweg an.

Einer der Höhepunkte des Jahres ist sicherlich der Besuch des Maifestes des Brudervereines „Einigkeit Hemmerich“. Hier nimmt der JGV Waldorf mit kaum zu glaubenden 49 Mitgliedern am Festzug teil und gewinnt erstmals die Meistbeteiligung auf dem wohl traditionsreichsten und größten Maifest der Umgebung. Dies war der Beginn einer Serie, die noch bis heute ihren Bestand hat. Der JGV Waldorf war nun der mitgliederstärkste Junggesellenverein der Stadt Bornheim, was ihm sicherlich auch die Ehre verschaffte, sein Brauchtum auf dem Städtetreff der Ortschaft Bornheim demonstrierte.

Die strapaziöse JGV-Tour führte die „Hagestolze“ in nur 2 ½ Tagen nach Koblenz, einer anschließenden Floßfahrt auf der Lahn von Diez nach Limburg, zum Backfischfest nach Worms und einer Rückfahrt über Bernkastel-Kues in die heimatlichen Gefilde.

Wermutstropfen des Jahres ist sicherlich die schlecht besuchte Tanzveranstaltung zur Kirmes im Saale Seebauer, was den Verein dazu bewog, von der Veranstaltung künftig abzusehen.

Im Karnevalszug 1990 erregt der JGV Waldorf in seinem „Batman“-Kostümen Aufsehen.

Als Maipaar ´90 fungieren Werner Lorbach und Birgit Diefenthal, die wiederum in einem vollbestzten Saal Seebauer einziehen können. Was zu diesem Zeitpunkt keiner ahnen konnte, so war dies dort der letzte Einzug in den Saal.

Im August diesen Jahres scheidet mit Hans-Peter Knapstein einer der herausragenden Figuren des JGV durch Heirat aus. Hans-Peter Knapstein galt über Jahre als einer der besten Fähnriche im Vorgebirge. Weil er sich nun auf des Schauschwenken beschränkte, blieben ihm Preise und Auszeichnungen leider verwehrt.

Höhepunkt des Jahres war auch diesmal wieder die alljährliche „JGV-Tour“, die den Verein zum Oktoberfest nach München führte, wo der Verein wiederum seine Trinkfestigkeit und seine Standfestigkeit im „Maß stemmen“ bewies.

Abschließend kann man sagen, dass die 80er Jahre unmittelbar mit den Personen Peter Ditz, Günter Stüsser, Norberd Hennes und Wilfried Axler verbunden waren, die dem Verein zu seinem „gutklingenden Namen“ innerhalb und außerhalb der Ortschaft Waldorf verhalfen.

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