Die Anfangsjahre

Nach einer mündlichen überlieferten Tradition startete man zu Ostern 1983 die erste Maiversteigerung im Vereinslokal Seebauer.

Die Auktionatoren Wilfried Axler, Karl Giersch und Gerd Schiefbahn hatten die Aufgabe, am Ostermontag 76 Mailehen unter den Hammer zu bringen. Zur späten Abendstunde stand mit Karl Giersch und Roswitha Bell das erste Maipaar des JGV Waldorf seit der Neugründung im Jahr 1981 fest. Anschließend fand die Maiversteigerung im Party-Keller der Maikönigin ihren Abschluss.

Am 2. Wochenende im Mai 1983 startete der Verein sein allererstes Maifest seit Wiederaufnahme des Junggesellen-Brauchtums. Wenn auch Petrus dem inzwischen aus 25 Mitgliedern bestehenden Verein nicht gerade wohlgesonnen war, konnte dieser der Stimmung im gut bestzten Seebauer nichts anhaben.

Im gleichen Jahr nahm der Junggesellenverein wieder am Kirmesgeschehen teil. Samstags führten sie einen Köttzug durch; mit dem gespendeten Geld wurden 2 neue Fahnen gekauft. Mittwochs war die öffentliche Verurteilung und Verbrennung des Paias, - dem Kirmesmann- eine Strohpuppe, die für alle kleineren und größeren Verfehlungen während der Krimes bestraft wird. Das Brauchtum wurde nun kontinuierlich fortgesetzt.

Anfang des Jahres 1984 war der Verein auf inzwischen mehr als 30 Mitglieder angewachsen. So konnte Norbert Hennes auf der Maiversteigerung am Ostermontag auch eine stattliche Anzahl „Hagestolz“ begrüßen. Auktionator Karl Giersch hatte die nicht leichte Aufgabe , 72 Mailehen unter den Hammer zu bringen. Nach über 6 Stunden intensiver „amerikanischer Steigerung“ mit anschließender Suche nach der Maikönigin konnte der JGV mit Wilfried Axler und Birgit Urfey sein neues Maipaar präsentieren.

Zum Maifest beschloss der Verein, in eigener Regie den alten Saal Seebauer zu renovieren. Die Renovierungsarbeiten dauerten ca. 6 Wochen, wobei manche Nachtstunde drauf ging. Eine Stunde vor Beginn des Maifestes war der letzte Handschlag getan. Im neu hergestellten und wundervoll geschmückten Saal konnte Birgit Urfey und Wilfried Axler gekrönt werden.

Der folgende Junggesellen-Sonntag wurde mit einer Stiftungsmesse begonnen, in deren Verlauf Dechant Erwin Dederichs die zwei neuen, mit dem Erlös des „Köttzochs“ 1983 angeschafften Fahnen des JGV weihten. Das anschließende Fest im nun neu gestalteten Seebauer war - wie in Vorjahr – ein voller Erfolg.

Die Kirmesaktivitäten wurden 1984 um einen musikalischen Frühschoppen erweitert. Inzwischen konnte der Verein zudem eine stattliche Anzahl „inaktiver“ und fördernden Mitglieder verzeichnen, für die erstmalig ein „Gemütlicher Abend“ ausgerichtet wurde.

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